Marktkommentar

März 2026

Der M & W Privat gehört zu den wenigen Investmentfonds in Deutschland, die sowohl in physisch allokierte Edelmetalle als auch in Edelmetallminenaktien investieren. Der M & W Capital ist einer der besten Edelmetallminenaktienfonds der letzten fünf Jahre.

Man kann nicht ausschließen, dass mit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran sprichwörtlich „die Fackel ins Pulverfass Naher Osten“ geworfen wurde. Nachdem US-Präsident Trump den „USA-Iran-Atom-Deal“ im Jahr 2018 einseitig aufgekündigt hatte, könnte es dem Iran nunmehr darum gehen, die US-Kriegsallianz – mit Unterstützung Chinas und Russlands – in einen längerfristigen ökonomisch kostspieligen Abnutzungskrieg zu verwickeln, statt auf wertlose US-Vertragslösungen zu setzen. Und schon jetzt hat der Ölpreisschock dafür gesorgt, dass sich die US-Zinssenkungserwartungen durch die von den Fed-Verantwortlichen thematisierten steigenden Inflationsrisiken deutlich nach hinten verschoben haben, während die Zinsen 10-jähriger US-Staatsanleihen seit Kriegsbeginn schon um 50 Basispunkte gestiegen sind. Dabei hätte die sich deutlich abschwächende US-Wirtschaft doch gerade jetzt dringend die von Präsident Trump ja auch lautstark geforderten Zinssenkungen gebraucht. Die Fed kann in dieser Situation also weder die konjunkturell gebotene lockere noch eine restriktive Geldpolitik verfolgen, denn mit dem zusätzlich zu finanzierenden Krieg drohen die vom CBO prognostizierten US-Haushaltsdefizite noch weiter aus dem Ruder zu laufen, so dass sich die US-Notenbank hier wiederum gezwungen sehen wird, dass „reichliche Geld“, dass die USA laut ihres Finanzministers für den Iran-Krieg hätten, inflationstreibend per Druckerpresse zur Verfügung zu stellen. Im Ergebnis könnten allen voran die USA jetzt als Resultat der Kriegshandlungen in eine Stagflationskrise, ähnlich wie nach den Ölpreisschocks der 1970-er-Jahre getrieben werden, was wiederum auch ein Bewertungsproblem für die überteuerten US-Aktienmärkte nach sich ziehen würde.

Die steigenden Teuerungsrisiken bzw. schwindenden Zinssenkungshoffnungen dienten nach Kriegsbeginn auch als Begründung dafür, dass der Dollar als „Krisenprofiteur“ zunächst Stärke zeigte, während die Edelmetall- und Rohstoffmärkte deutlich korrigierten. Wir denken, dass diese „Marktlogik“ eher kurzfristiger Natur sein wird. Sowohl inflationsbedingt deutlich sinkende Realzinsen als auch der völlig unkalkulierbare US-Trump-Imperialismus sollten die laufende De-Dollarisierung eher noch beschleunigen und die Edelmetalle als sicheren Hafen weiter begünstigen.

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